Badetag (Die Verschwiegene Bibliothek) Gebundenes Buch – 2. März 2009 Salli Sallmann Edition Büchergilde 3940111562 Belletristik / Biographien

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Rezension

»Es ist komisch und zum Heulen.«

Rezension

»Eindringlich.«

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Thorsten Wiedau
28. April 2009
Der Alltag in der DDR - viel wissen wir Wessis nicht daru00fcber, nur das es langweilig gewesen sein soll und das die da dru00fcben keine Bananen hatten oder Gurken als Ersatz nahmen. Doch der Alltag in der DDR war gar nicht langweilig, jedoch bestimmt und beherrscht vom System der Stasi, der VOPOs und der Partei - dies merkte man sofort wenn man gegen sie war. In seinem Buch BADETAG beschreibt uns Salli Sallmann seine eigenen Erfahrungen mit der DDR in seiner Jugend um das Jahr 1968 und obwohl er von Anfang an zu Clownerien neigte, waren einige der Ereignisse und Erfahrungen so gar nicht zum lachen

Salli Sallmann - mit dem Namen muss man zum lachen geboren sein und das ist auch seine gru00f6u00dfte Waffe gewesen, in der Schule und nachher auf der Bu00fchne - nur leider wurden seine Texte immer kritischer. Das man dann wegen ein paar Texten fu00fcr sechs Jahre ins Zuchthaus soll, nimmt sich hart aus - doch die Abschiebung und der Verlust der Staatsbu00fcrgerrechte der DDR sind die andere, willkommenere Seite.

In seinem Buch BADETA zeit uns Salli Sallmann seinen Alltag in der DDR, seine Schul-/ und Jugendzeit, seinen Versuch die DDR zu begreifen, die Termini von West und Ost, den Klassenfeind und die eigene Welt - viel fu00fcr einen kleinen Jungen und bu00f6se gewu00fcrzt als dieser kleinen Junge gru00f6u00dfer wurde und die Dinge erkannte.

Comedy durfte man damals dort nicht machen, schon gar nicht u00fcber die Zustu00e4nde in der DDR und auch das singen von unbequemen Texten war nicht erlaubt - da stochert man doch einfach in offenen Wunden herum.

Mit dem Buch BADETAG von Salli Sallmann erscheint eine Reihe von Bu00fcchern die sich gegen das Vergessen und Verdru00e4ngen des DDR Alltags wehrt, Ines Geipel und Joachim Walther haben es sich zum Ziel gesetzt diese Erinnerungen als zeitgeschichtliche Dokumente zu bewahren.

Mit BADETAG von Salli Sallmann ist ihnen ein humorvoller und doch kritischer Baustein in die Hu00e4nde gefallen.

Empfehlenswert!
Pitt Nickel
8. August 2009
Fu00fcr die Fu00fchrungskader eines Kollektivs war Salli Sallmann ungeeignet. Wohl wahr. Dieses Buch ist bei der Bu00fcchergilde in 'Die verschwiegene Bibliothek der DDR' erschienen. Ein sehr verdienstvolles Unterfangen, da uns Texte offeriert werden, die in der DDR entstanden aber dort nicht publiziert werden durften. Schlicht, die Publikation war verboten. Wenn diese Texte doch, wie im vorliegenden Fall 'Badetag', vorgetragen wurden, dann fu00fchrten sie zu massivsten Repressalien. Salli Sallmann wurde ins Gefu00e4ngnis gesteckt und kam u00fcber das Zusammenwirken mit dem Rechtsanwalt Vogel in die Bundesrepublik. Das war das Ende des Liedermachers Salli Sallman in der DDR. Was dazwischen geschehen wird in 'Badetag' ironisch und ' wie kann es anders sein ' betroffen geschildert. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer fu00fchlt man sich beim Lesen grotesk beru00fchrt und schaudert vor den massiven Einwirkungen auf einen Menschen, der Kritik geu00fcbt hatte. Wer sich nicht nur um Biermann literarisch und hintergru00fcndig bemu00fchen mu00f6chte, der wird dieses Buch mit einem erheblichen Erkenntnisgewinn lesen. Auch wird er sich der sich allenthalben im Osten breitmachen Nostalgie widersetzen. Lesen! ' 'Ich war in dir versunken / bis um matten Tod ''
Martin Keune
11. Februar 2010
Das fu00e4ngt so harmlos an - da darf einer seine eigenen Texte nicht singen, ein Gewitzter, einer, der sportlichen Ehrgeiz entwickelt, doch noch die Lu00fccke zu finden. Salli Sallmann mogelt sich mit der Singegruppe an die vordere Bu00fchnenkante, und wenn irgendwas geht, dann ist er da. Mit Liedern aus dem Alltag, skurrilen und nachdenklichen Randbeobachtungen. Das hat, in den ersten Kapiteln des Buches, etwas Charmant-Schlitzohriges, und der Leser lehnt sich zuru00fcck und schwelgt eine Weile in einem tru00fcgerischen
Isolde Moser
15. Mai 2009
Der 1953 in Chemnitz geborene Salli Sallmann gibt in seinem Buch authentische Berichte us Subkulturen der ehemaligen DDR.
Anfang vom Ende seiner Auftrittsgenehmigung war, dass er als Liedermacher beim Chansonclub Leipzig

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